26 April 2026, 22:25

Guadalajara-Filmfestival endet mit Stars, Preisen und neuer Initiative Iberfest

Plakat für das XXI. Agroganadera-Festival in Trujillo, Mexiko, mit einem gelben Hintergrund, einer Schwarz-Weiß-Illustration eines Mannes mit Mikrofon und Buch und fetter schwarzer Schrift, die 'Trujillo XXI' liest.

Guadalajara-Filmfestival endet mit Stars, Preisen und neuer Initiative Iberfest

Das 41. Filmfestival von Guadalajara (FICG) endet mit prominenten Preisträgern und Ehrungen

Das 41. Filmfestival von Guadalajara (FICG) ist mit einer Reihe hochkarätiger Auszeichnungen und Würdigungen zu Ende gegangen. Die wichtigsten Preise gingen an Filme aus ganz Iberoamerika, während Branchenvertreter für ihre Verdienste um das Kino geehrt wurden. Zudem markierte die Veranstaltung den Start einer neuen Initiative zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen regionalen Festivals.

Juan Pablo Sallatos Roter Hangar dominierte den iberoamerikanischen Wettbewerb und gewann sämtliche Preise seiner Kategorie. Nicolás Zárate aus dem Film teilte sich den Preis für die Beste darstellerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors ausgezeichnet wurde.

In der Sektion Premio Mezcal sicherte sich Querida Fátima drei Hauptpreise: Bester Film, Beste Regie sowie den Publikumspreis. Lorena Gutiérrez, die Mutter von Fátima – deren Geschichte den Film inspirierte –, sprach bei der Veranstaltung und betonte, dass "Gerechtigkeit durch Zuhören entsteht".

Im Bereich Koproduktionen setzten sich das Genredrama Der Flüsterer und der kolumbianisch-französische Film Name und Nachname bei der 22. Koproduktionsmesse durch. Unterdessen erhielt die argentinisch-spanische Koproduktion Armer Daniel fünf Auszeichnungen im Rahmen von Guadalajara Construye.

Neben den Wettbewerben zeigte das Festival bemerkenswerte Werke, darunter Ein eigenes Kind der chilenischen Regisseurin Maite Alberdi. Die Branchenveteranin Elena Vilardell wurde für ihr langjähriges Engagement bei der Förderung der iberoamerikanischen Filmzusammenarbeit mit einer besonderen Ehre bedacht. Zudem würdigte die Veranstaltung Darren Aronofsky mit einem Internationalen Tribute.

Am Rande des Festivals schlossen sich elf iberoamerikanische Filmfestivals zusammen, um Iberfest zu gründen – eine Plattform, die die Zusammenarbeit und Vernetzung in der Region fördern soll.

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Das Filmfestival von Guadalajara endete mit einer starken Präsenz des iberoamerikanischen Kinos, das sowohl kreative Leistungen als auch Branchenpartnerschaften feierte. Die neue Initiative Iberfest zielt darauf ab, diesen Schwung zu nutzen, während preisgekrönte Filme wie Roter Hangar und Querida Fátima auf größere Bekanntheit hoffen dürfen.

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