08 May 2026, 22:21

Forschungsprojekt Athletin-D erforscht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzenathletinnen

Titelbild von "New Studies in Athletics September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschungsprojekt Athletin-D erforscht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzenathletinnen

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Die unter dem Namen Athletin-D durchgeführte Studie wird von mehreren deutschen Universitäten getragen und zielt darauf ab, Trainingsmethoden für Frauen im Sport zu verbessern. Mit einer Förderung von rund 1,6 Millionen Euro wird die Arbeit in den nächsten vier Jahren unterstützt.

Zum Athletin-D-Konsortium gehören die Universitäten Freiburg, Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München. Im Mittelpunkt steht die Erforschung geschlechtsspezifischer Unterschiede – insbesondere die Frage, wie hormonelle Veränderungen während des Menstruationszyklus Leistung und Regeneration beeinflussen.

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An der Universität Freiburg erforscht das Team von Jana Strahler die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit bei Sportlerinnen. Zudem soll im Rahmen des Projekts ein digitales Tool für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement entwickelt werden.

Um praxisnahe Ergebnisse zu gewährleisten, arbeiten die Forscherinnen und Forscher eng mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Spitzenverbänden des Sports zusammen. Ziel ist es, die Erkenntnisse in konkrete Strategien umzusetzen, die die langfristige Gesundheit schützen und das Training von Frauen optimieren.

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft fördert die Initiative mit 1,6 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren. Die Studienergebnisse könnten zu besseren Trainingsprogrammen und einer verbesserten gesundheitlichen Betreuung von Sportlerinnen führen. Die Projekterkenntnisse könnten zudem beeinflussen, wie Sportverbände künftig mit der Leistung und dem Wohlbefinden von Frauen umgehen.

Quelle