22 April 2026, 20:28

Goslar erhöht Vergnügungssteuer für bessere Schulverpflegung ab 2026

Ein Plakat mit einem Jungen und einem Mädchen an einem Tisch mit einem Teller Essen, einem Glas und anderen Gegenständen, mit der Aufschrift "Jedes Kind braucht ein gutes Schulessen."

Goslar erhöht Vergnügungssteuer für bessere Schulverpflegung ab 2026

Goslar plant Erhöhung der Vergnügungssteuer bis Ende 2026

Die Stadt Goslar will die Vergnügungssteuer bis Ende 2026 anheben, um die kommunalen Einnahmen zu stärken. Ein Teil der Mehreinnahmen soll in die Finanzierung von Schulmittagessen fließen. Ab 2027 rechnen die Verantwortlichen mit jährlichen Mehreinnahmen von über einer Million Euro.

Die Steigerung betrifft vor allem Spielautomaten: Der Steuersatz steigt von 20 auf 22 Prozent. Allein im Jahr 2026 sollen dadurch rund 32.300 Euro zusätzlich eingenommen werden. Ab 2027 wird mit jährlichen Einnahmen von etwa 96.900 Euro aus dieser Steuer gerechnet.

Die zusätzlichen Mittel werden genutzt, um die Kosten für Mittagessen an Grundschulen in Goslar zu decken. Die Initiative startet am 1. August 2026 und geht auf einen gemeinsamen Vorschlag der SPD- und Linken-Fraktionen sowie des Stadtrats Niklas Prause zurück.

Langfristig sollen die Gesamteinnahmen aus der Vergnügungssteuer bei etwa 1,11 Millionen Euro pro Jahr liegen. Die zusätzlichen Gelder kommen nicht nur den Schulverpflegungsprogrammen zugute, sondern fließen auch in andere kommunale Dienstleistungen.

Die Steuererhöhung tritt vor 2027 in Kraft, wobei die ersten Mittel bereits im nächsten Sommer in die Schulverpflegung investiert werden. Ab 2027 erwartet die Stadt stabile jährliche Einnahmen von über einer Million Euro aus der Vergnügungssteuer. Die Änderungen sind Teil einer gezielten Strategie, um die Angebote für Kinder zu verbessern und gleichzeitig die kommunalen Haushaltsmittel zu erhöhen.

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