Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline zwischen Hamburg und Leversen
Franz-Xaver OderwaldGrünes Licht für Wasserstoff-Pipeline zwischen Hamburg und Leversen
Neue Wasserstoff-Pipeline zwischen Hamburg-Moorburg und Leversen im Landkreis Harburg geplant
Das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften hat nach einer öffentlichen Anhörung und Abstimmung mit den zuständigen Behörden die Genehmigung für den Bau einer neuen Wasserstoffleitung erteilt. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich etwa 24 Monate in Anspruch nehmen.
Die unter dem Namen HH-WIN-C70 geführte Pipeline wird Wasserstoff in das nationale Fernleitungsnetz einspeisen. Der Neubau konzentriert sich auf den Abschnitt östlich von Sottorf in Rosengarten bis hin zum Umspannwerk in Leversen.
Teile der Trasse, darunter ein Abschnitt entlang des Stadtscheide-Waldwegs sowie westlich des Autobahnkreuzes Hamburg-Südwest, nutzen eine bestehende Leitung, die umgewidmet wird. Dadurch entfallen unnötige Erdarbeiten in diesen Bereichen.
Die Genehmigungsunterlagen werden vom 20. Februar bis 6. März über die Website des LBEG öffentlich einsehbar sein. Die Entscheidung folgt einem formalen Prüfverfahren unter Einbeziehung von Bürgerbeteiligung und behördlichen Stellungnahmen.
Sobald die Pipeline in Betrieb geht, wird sie die Wasserstoffverteilung in der Region unterstützen. Das Projekt stellt einen weiteren Schritt beim Ausbau der deutschen Wasserstoffinfrastruktur dar. Mit den Bauarbeiten soll nach Ablauf der gesetzlichen Einspruchsfrist für die Genehmigungsunterlagen begonnen werden.