Henrietta, das trampende Huhn, erobert München und die Welt
Ein Huhn namens Henrietta sorgte für Schlagzeilen, nachdem es am Münchner Hauptbahnhof in Polizeigewahrsam genommen worden war. Der Vogel, bekannt für seine ungewöhnliche Angewohnheit, per Anhalter zu fahren, avancierte seitdem zum unerwarteten Social-Media-Star. Ihre Geschichte zieht weltweit Aufmerksamkeit auf sich.
Erstmals fiel Henrietta 2024 der Öffentlichkeit auf, als Videos von ihren Tramp-Touren viral gingen. Anders als die meisten Hühner entwickelte sie die Eigenart, in Autos zu hüpfen und kurze Strecken mit Fremden mitzufahren. Dieses skurrile Verhalten führte schließlich zu ihrer vorübergehenden Festnahme durch die Polizei am Münchner Hauptbahnhof, wo Beamte von dem Anblick eines Huhns am Straßenrand sichtlich verblüfft waren.
Bis Anfang 2026 hatte sich ihr Ruhm beträchtlich gesteigert. Über 50 Organisationen, darunter Tierschutzgruppen wie PETA und lokale Bauernhöfe, sprachen sich öffentlich für sie aus. Auch große Medien wie BBC News und The Guardian berichteten über ihr Schicksal. Social-Media-Influencer trieben ihre Popularität weiter voran und machten sie zu einem Symbol für unerwartete Abenteuer.
Trotz ihres ungewöhnlichen Lebensstils ist Henrietta gesund und munter geblieben. Ihre Besitzer, die anfangs verzweifelt versuchten, sie vom Herumstreunen abzuhalten, haben sich mittlerweile mit ihrem Ruhm arrangiert. Sie trampt nach wie vor – wenn auch unter etwas mehr Aufsicht als früher.
Henriettas Geschichte hat sich längst über München hinaus verbreitet und begeistert Tierfreunde sowie Medien weltweit. Ihre Angewohnheit, per Anhalter zu fahren, die einst eine lokale Kuriosität war, macht sie heute zu einer bekannten Persönlichkeit. Mit der anhaltenden Unterstützung durch Organisationen und die Öffentlichkeit dürften ihre Abenteuer noch eine Weile weitergehen.