30 March 2026, 20:27

Hertha BSC verpasst Aufstieg trotz starkem Saisonendspurt in der 2. Bundesliga

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, mit Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen im Hintergrund.

Hertha BSC verpasst Aufstieg trotz starkem Saisonendspurt in der 2. Bundesliga

Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa blickt auf die schwierige Saison des Teams zurück. Nach einem holprigen Start liegt der Verein zwar mittlerweile auf Platz drei der 2. Bundesliga, doch mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bleibt der Aufstieg in weite Ferne. Sessa nannte Verletzungen und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die verpassten Chancen.

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Der Wendepunkt kam Mitte 2025, als Trainer Stefan Leitl eingestehen musste, dass der direkte Wiederaufstieg unwahrscheinlich sei. Seitdem hat sich die Mannschaft unter dem neuen Chefcoach Tino-Sven Unger deutlich gesteigert. Bis zum 30. März 2026 kletterte Hertha von Platz zehn auf Rang drei und gewann drei der letzten vier Spiele.

Auch Sessa, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, hat seinen Rhythmus gefunden. Der 25-Jährige stand viermal in Folge in der Startelf und wies Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied zurück. Einige Spieler hätten vor Leitls Aussage möglicherweise zu viel nachgedacht, doch nun wirke das Team fokussierter, so Sessa.

Trotz der Fortschritte liegt Hertha weiterhin hinter den Tabellenführern 1. FC Kaiserslautern (58 Punkte) und Fortuna Düsseldorf (56 Punkte). Sessa betont, dass die Mannschaft das nötige Können für die Spitze besitze, räumt aber ein, dass es in entscheidenden Phasen an Beständigkeit mangelte.

Mit dem späten Saisonendspurt hat Hertha BSC die Lücke verkleinert, doch der Aufstieg bleibt unerreicht. Da Sessa bis 2027 gebunden ist und die Leistungskurve nach oben zeigt, rückt nun die nächste Spielzeit in den Fokus. Der dritte Platz markiert zwar einen Fortschritt, doch die ursprünglichen Ziele wurden verfehlt.

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