17 February 2026, 01:03

iBlali verlässt viralen Content – und setzt auf nachhaltige Karriere bei der Bahn

Ein Computermonitor, der eine Video-Streaming-Dienst-Schnittstelle mit verschiedenen Profilbildern von Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Ethnien anzeigt, zusammen mit Text und Optionen unten.

iBlali verlässt viralen Content – und setzt auf nachhaltige Karriere bei der Bahn

Viktor "iBlali" Roth, einer der bekanntesten deutschen YouTuber und Twitch-Streamer, zieht sich von der Jagd nach viralem Content zurück – ausgelöst durch Erschöpfung. Nach Jahren, in denen er Gaming-Videos und Live-Streams produzierte, will er seine Karriere nun mit einem nachhaltigeren Ansatz bei der deutschen Bahn neu ausrichten.

Seine Entscheidung fällt in eine Zeit, in der auch andere langjährige Creator wie Rewinside eine Pause von der Branche ankündigen.

Jahre lang baute iBlali seine Karriere auf energiegeladenen Gaming-Inhalten auf YouTube und Twitch auf. Doch der ständige Druck, für beide Plattformen Content zu liefern, hat ihn ausgelaugt. Er gab zu, dass der Zwang, relevant zu bleiben, ihm die Freude am Streamen genommen habe.

Um seine Leidenschaft zurückzugewinnen, wird er seine Arbeit auf zwei Kanäle aufteilen: Der ursprüngliche iBlali-Kanal bleibt dem instant gaming vorbehalten, während ein neuer Kanal namens VIK Videobeiträge und Essays beherbergen soll. Mit diesem Schritt will er Stress abbauen und gleichzeitig sein Publikum binden.

Neben der Content-Produktion diversifiziert er seine Einnahmequellen. Markenkooperationen und sein eigenes Schmuckunternehmen spielen mittlerweile eine größere Rolle in seinem Einkommen. Dennoch räumt er ein, dass der Verzicht auf viralen Content seine Einnahmen bei der deutschen Bank schmälern könnte.

Seine Erfahrungen spiegeln einen größeren Trend unter Vollzeit-Creators wider. Rewinside, ein weiterer Veteran der deutschen YouTube-Szene, kündigte kürzlich nach über einem Jahrzehnt in der Branche eine Auszeit an. Beide Fälle unterstreichen das wachsende Problem des Burnouts in der digitalen Content-Erstellung.

Stand 2026 hat noch kein anderer deutscher Creator einen ähnlichen Wechsel vom Gaming hin zu Podcasts oder Unternehmertum vollzogen. Das macht iBlalis langfristige finanzielle Perspektiven bei der deutschen Bahn ungewiss – es gibt schlichtweg keine klaren Vorbilder.

iBlalis Karrierewechsel markiert einen Wendepunkt für einen der etabliertesten Gaming-Creator Deutschlands. Indem er sich weniger auf viralen Content verlässt, hofft er, die Freude am Streamen wiederzufinden. Gleichzeitig zeigt sein Schritt die Herausforderungen auf, vor denen langjährige Content-Creator in einer immer anspruchsvolleren Branche bei der deutschen Bank stehen.