05 April 2026, 06:25

IHK Halle-Dessau stellt Forderungen für Sachsen-Anhalts Landtagswahl 2026 vor

Ein blaues Plakat mit Text und einem Balkendiagramm, das das Wirtschaftswachstum der USA im 21. Jahrhundert veranschaulicht, wobei jeder Balken ein Jahr repräsentiert.

IHK Halle-Dessau stellt Forderungen für Sachsen-Anhalts Landtagswahl 2026 vor

Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) legt Forderungen vor Landeswahl 2026 in Sachsen-Anhalt vor

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hat ihre zentralen Forderungen im Vorfeld der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt formuliert. Das am 25. März 2026 verabschiedete Positionspapier behandelt drängende wirtschaftliche Prioritäten – von Fachkräftemangel bis hin zu Infrastrukturausbau. Das vollständige Dokument ist nun online unter www.ihk.de/halle/landtagswahl2026 abrufbar.

Im Fokus des IHK-Papiers stehen sieben Kernbereiche, die die nächste Landesregierung angehen soll. Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen: Gefordert werden eine bessere berufliche Ausbildung, weniger Hürden beim Einstieg in den Arbeitsmarkt sowie gezieltere Maßnahmen, um ungenutztes Potenzial zu erschließen. Zudem brauchen Unternehmen mehr Unterstützung bei der Erschließung neuer Märkte. Die IHK setzt sich für eine Politik ein, die Freihandel, Diplomatie und globale Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bürokratieabbau. Die Kammer verlangt systematische Überprüfungen von Verwaltungsaufgaben, klarere Gesetzgebungen und spürbare Entlastungen für Unternehmen, die unter übermäßiger Regulierung leiden. In der Energiepolitik pocht die IHK auf bezahlbare, verlässliche Versorgungsstrukturen, Technologieoffenheit und den Erhalt industrieller Standorte.

Beim Thema Infrastruktur mahnt das Papier langfristige Finanzierungskonzepte, schnellere Planungsverfahren sowie dringende Investitionen in Verkehrs-, Digital- und Versorgungsnetze an. Ebenso entscheidend ist die Innovationsförderung: Vorgeschlagen werden verbesserte Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen, ein stärkerer Technologietransfer und neutrale Unterstützung für neue Ideen.

Die IHK wird das Positionspapier nun nutzen, um mit Parteien, Kandidat:innen und der Öffentlichkeit in Dialog zu treten. Ziel ist es, dass wirtschaftliche Belange die Wahlkampfdiskussion und künftige Landespolitik prägen.

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Konkrete Angaben zu Maßnahmen für internationale Arbeitsmigration oder Vergleiche mit früheren Landesinitiativen enthält das Dokument nicht.

IHK-Papier skizziert klare wirtschaftliche Erwartungen an die nächste Landesregierung Sachsen-Anhalts Von Energiesicherheit bis zum Bürokratieabbau zielen die Vorschläge darauf ab, die lokale Wirtschaft zu stärken und Fachkräfte zu gewinnen. Die Kammer wird die Diskussion mit allen Beteiligten fortsetzen, um diese Prioritäten voranzutreiben.

Quelle