28 April 2026, 08:56

Kampeter fordert mehr Produktivität und kritisiert Reformstau der Bundesregierung

Schwarzer-weißer architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts mit detaillierter Planung und Anmerkungen.

Kampeter fordert mehr Produktivität und kritisiert Reformstau der Bundesregierung

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat die Arbeitnehmer in Deutschland aufgefordert, ihre Produktivität zu steigern. Gleichzeitig kritisierte er die Bundesregierung scharf, weil sie notwendige Reformen nicht vorantreibe – ein "klares Versagen" sei dies.

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Kampeter betonte, Deutschland habe seinen Wettbewerbsvorteil in Europa verloren. Als zentrale Probleme nannte er hohe Energiekosten, übermäßige Bürokratie und steigende Lohnkosten. Das Land sei nicht mehr der attraktivste Standort für Unternehmen auf dem Kontinent, so seine Einschätzung.

In seinen Äußerungen verwies Kampeter auf die Automobilindustrie als Beleg dafür, dass auch andere Nationen hochwertige Fahrzeuge herstellen könnten. Deutschland müsse seinen "Arbeitswillen" wiederentdecken und sich nicht auf vergangenen Erfolgen – etwa den Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen – ausruhen.

Der BDA-Chef forderte zudem die Politik auf, die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern. Besonders in der Steuerpolitik liege die Verantwortung bei der Regierung, die schneller handeln müsse, um das Wirtschaftswachstum zu stärken.

Kampeters Aussagen unterstreichen die Sorgen um die wirtschaftliche Position Deutschlands. Er ruft sowohl Arbeitnehmer als auch Politiker dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zurückzugewinnen. Ohne Reformen, warnt er, drohe Deutschland weiter zurückzufallen.

Quelle