16 March 2026, 14:24

Lebenslange Haft für Mord und Raub in Niedersachsen: Täter lockte Opfer in tödliche Falle

Eine Karikatur einer Gerichtsszene mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen und ein Mann in der Mitte steht, ein Tisch mit Gegenständen auf der rechten Seite und Text am unteren Rand, der "Boney's Trial, Sentence, and Dying Speech Europe's Injuries Revenged" lautet.

Räuberischer Mord im Schrebergarten: Lebenslange Haft für 68-Jährigen in Niedersachsen - Lebenslange Haft für Mord und Raub in Niedersachsen: Täter lockte Opfer in tödliche Falle

Ein 68-jähriger Mann ist wegen Mordes an einem Freund während eines Raubüberfalls in Hameln, Niedersachsen, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn schuldig, den 63-jährigen Opfer in einem Kleingarten erschossen und anschließend dessen Geldbörse gestohlen zu haben.

Die Tat ereignete sich, als der Angeklagte das Opfer an einen abgelegenen Ort lockte und dort tödlich auf es schoss. Ein Zeuge entdeckte später die Leiche, woraufhin die Ermittlungen zur Festnahme des Verdächtigen führten. Fünf Wochen nach der Bluttat wurde der Mann in Untersuchungshaft genommen.

Im Verlauf des Prozesses kam zudem eine weitere Gewalttat ans Licht: Der Angeklagte hatte in Emmerthal eine Bekannte vergiftet und schwer verletzt, bevor er ihr Geld und Schmuck raubte. Hierfür musste er sich wegen besonders schweren Raubes und schwerer Körperverletzung verantworten.

Das Gericht verurteilte ihn schließlich wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge. Das Urteil bestätigte seine Beteiligung an beiden Verbrechen und führte zur höchsten im deutschen Recht vorgesehenen Strafe.

Der Verurteilte muss die lebenslange Haftstrafe für den tödlichen Raubüberfall in Hameln verbüßen. Die Verurteilung umfasst zudem den Vergiftungsanschlag in Emmerthal, bei dem er ein weiteres Opfer beraubte. Weitere Einzelheiten zum Fall sind den gerichtlichen Akten in Niedersachsen zu entnehmen.

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