17 March 2026, 10:22

Region Hannover meldet historischen Rückgang der Kriminalität 2025

Grafik, die die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffengebrauch von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Weniger Straftaten in der Region Hannover registriert - Region Hannover meldet historischen Rückgang der Kriminalität 2025

Region Hannover verzeichnet 2025 deutliche Verbesserung der Sicherheitslage

Im Jahr 2025 gab es in der Region Hannover eine spürbare Entspannung der Kriminalitätslage. Die Fallzahlen sanken auf den zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre, wobei die registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 6,42 Prozent zurückgingen. Die Behörden verzeichneten zudem eine höhere Aufklärungsquote und weniger gewalttätige Vorfälle im gesamten Gebiet.

Laut offiziellen Statistiken wurden 2025 insgesamt 103.478 Straftaten erfasst – ein Rückgang gegenüber 110.575 Fällen im Jahr 2024. Diese Entwicklung entspricht einer Verringerung um 6,42 Prozent und stellt den zweitniedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre dar. Gewaltdelikte gingen um etwa sieben Prozent zurück, auch die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen ab.

Die Aufklärungsquote stieg auf 61,14 Prozent, was bedeutet, dass mehr Taten als in den Vorjahren aufgeklärt werden konnten. Trotz eines leichten Anstiegs der Opferzahlen sank die Gesamtzahl der Tatverdächtigen auf 41.388. Davon waren etwa 75 Prozent männlich, und rund 81 Prozent waren zum Zeitpunkt der Tat 21 Jahre oder älter.

Die demografischen Daten zeigen, dass 57 Prozent der Tatverdächtigen die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen. Die Kriminalitätsrate pro 100.000 Einwohner verringerte sich auf 6.329 und erreichte damit den drittniedrigsten Wert des Jahrzehnts. Während Niedersachsen insgesamt einen Rückgang der Straftaten um 4,28 Prozent verzeichnete, fehlten im aktuellen Bericht spezifische Vergleiche mit anderen Großstädten wie Berlin oder Hamburg.

Die Zahlen für 2025 unterstreichen einen klaren Rückgang der Kriminalität in der Region Hannover. Mit weniger Straftaten, einer höheren Aufklärungsquote und sinkenden Gewaltdelikten – sowohl im öffentlichen Raum als auch im häuslichen Bereich – deuten die Daten auf eine messbare Verbesserung der öffentlichen Sicherheit hin. Die Behörden werden diese Entwicklungen im Rahmen ihrer laufenden Sicherheitsmaßnahmen weiter beobachten.

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