"Mauerecho"-Podcast zeigt Widerstand gegen AfD-Einfluss in Kommunalpolitik
Meryem Dobes"Mauerecho"-Podcast zeigt Widerstand gegen AfD-Einfluss in Kommunalpolitik
Am 14. Mai erscheint eine neue Folge des Podcasts „Mauerecho – Ost trifft West“. Die von der Panter Stiftung produzierte Sendung bringt Bürger:innen zusammen, um über Arbeit, Wirtschaft und demokratische Herausforderungen zu diskutieren. In dieser Ausgabe steht eine Live-Diskussion mit zwei lokalen Verantwortungsträgern im Mittelpunkt, die in ihren Gemeinden mit hoher Zustimmung für die rechtsextreme AfD konfrontiert sind.
Die aktuelle Folge widmet sich dem Engagement in Regionen, in denen die AfD erheblichen Einfluss hat. Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, berichten von ihren täglichen Strategien im Umgang mit antidemokratischen Kräften. Im Gespräch geht es darum, wie Stadträte und freiwillige Feuerwehren sich vor politischer Einflussnahme schützen, wenn die AfD zur stärksten Fraktion wird.
Während der Diskussion sah sich Kliem mit Kritik des AfD-Landesvorsitzenden konfrontiert, der ihm vorwarf, den Ausschluss der Partei zu betreiben. Die AfD verfolgt generell eine Strategie, Gegner:innen zu diskreditieren und freie Meinungsäußerung als Privileg nur für diejenigen darzustellen, die ihre Positionen teilen. Trotz solcher Angriffe ermutigt der Podcast seine Hörer:innen, sich in sachliche Debatten einzubringen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Hinter den Kulissen hat das Team Verstärkung bekommen: Sebastian Jautschus ist neu als Toningenieur für den Podcast tätig. Neue Folgen erscheinen weiterhin alle zwei Wochen donnerstags auf der Website der Panter Stiftung sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen.
Die Episode zeigt konkrete Widerstandsformen gegen antidemokratische Tendenzen in der Kommunalpolitik auf und ist zugleich die erste Veröffentlichung unter Jautschus’ künstlerischer Tonregie. Künftige Folgen werden weiterhin wirtschaftliche und soziale Themen behandeln – im Austausch mit Bürger:innen aus ganz Deutschland.






