MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Abenteuer, Kultur und kleine Pannen beim Einlass
Franz-Xaver OderwaldMERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Abenteuer, Kultur und kleine Pannen beim Einlass
Das MERIAN Reisefestival fand drei Tage lang im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden statt. Von Samstag bis Montag versammelten sich Besucher zu Vorträgen, Workshops und Ausstellungen rund um die Themen Reisen und Kultur. Die Veranstaltung wollte nicht nur unterhalten, sondern auch Gespräche über globale Abenteuer und lokale Erlebnisse anregen.
Das Festival bot zwei Bühnen mit prominenten Gästen, darunter der Literaturkritiker Denis Scheck, die Comedians Aaron und Achill Moser, der Abenteurer Jonas Deichmann sowie die Journalistin Verena Lugert. Ihre Auftritte zogen ein Publikum an, das nach Unterhaltung und spannenden Einblicken suchte. Für heitere Momente sorgte unter anderem Schloss Freudenberg mit einer Klangschalen-Demonstration, die die Besucher belustigte.
Der Einlass gestaltete sich am ersten Morgen jedoch schwierig: Um 10 Uhr fehlten noch Hinweisschilder oder Banner, die den Weg wiesen. Im Inneren der Messe entdeckten die Gäste Stände lokaler Aussteller wie Rheingau Affineure, die Kaffeerösterei Maldaner oder Butta la Pasta. Auch Frankfurter Helles und Mumm präsentierten ihre Rheingau-Weine, doch einige Besucher fanden, der gemeinsame Stand der Region Wiesbaden-Rheingau hätte mehr von den Attraktionen der Gegend zeigen können.
Ein Fotografie-Workshop von Cewe bot Teilnehmern die Möglichkeit, kostenlos Abzüge ihrer Bilder anzufertigen. Der Eintritt kostete 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – ein Preis, den manche Besucher im Verhältnis zum gebotenen Erlebnis als hoch empfanden.
Drei Tage lang verband das Festival Vorträge, Verkostungen und interaktive Formate. Zwar gab es Kritik an den Eintrittspreisen, doch das vielseitige Programm mit Referenten, Workshops und regionalen Ausstellern bot Reisebegeisterten abwechslungsreiche Eindrücke. Für künftige Veranstaltungen könnten die Organisatoren über eine bessere Beschilderung und eine erweiterte Präsentation der Region nachdenken.






