17 March 2026, 08:24

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin abseits des Autolärms

Alte Karte von Dresden, Deutschland, mit einem Fluss, Gebäuden, Straßen und Textdetails.

Berlin-Dresden Radroute bekommt erste Wegweiser - Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin abseits des Autolärms

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin

Eine neue, 250 Kilometer lange Radroute führt nun von Dresden nach Berlin. Die Strecke beginnt an der Dresdner Frauenkirche, führt durch die malerische Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald und endet am Berliner Brandenburger Tor. Die Planer haben die Route so angelegt, dass Radfahrer eine ruhige Fahrt abseits stark befahrener Straßen erleben können.

Die Idee für die Radverbindung entstand bereits 2012, als Ehrenamtliche des ADFC Dresden mit der Ausarbeitung begannen. Aus ihrer Initiative ist mittlerweile ein zentraler Bestandteil des sächsischen Radinfrastrukturplans geworden. Ziel ist es, den Radrourismus in der Region zu fördern.

Entlang der gesamten Strecke werden derzeit Wegweiser aufgestellt. Innerhalb Dresdens sind bereits rund 20 Schilder montiert, weitere sollen noch in diesem Jahr folgen. Stand März 2026 hat zudem mindestens eine Gemeinde entlang der Route damit begonnen, eigene Markierungen anzubringen.

Radfahrer können sich auf ruhige Wege mit wenig Autoverkehr freuen. Der ADFC stellt Informationsmaterial zur Verfügung, das bei der Orientierung hilft. Zudem ermöglichen viele Bahnhöfe entlang der Strecke einen unkomplizierten Wechsel zwischen Rad und Schiene.

Das Projekt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Radverkehrs in Sachsen. Jährlich bringen Radtouristen der Region über 560 Millionen Euro ein und sichern rund 10.800 Arbeitsplätze.

Die Dresden-Berlin-Route bietet Radfahrern eine weitere attraktive Fernverbindung. Mit klarer Beschilderung und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr soll sie noch mehr Radler in die Region locken. Gleichzeitig stärkt das Vorhaben Sachsens Bestrebungen, das Radwegenetz auszubauen und nachhaltigen Tourismus zu fördern.

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