23 February 2026, 13:35

Neuer Südflügel macht Braunschweigs Klinikum zum medizinischen Vorreiter der Region

Eine Postkarte zeigt das New Providence Hospital in Seattle, Washington, mit einem großen Gebäude mit Fenstern, Treppen mit Geländern, Bäumen, Gras und einem bewölkten Himmel, mit Text auf der Postkarte.

Neuer Südflügel macht Braunschweigs Klinikum zum medizinischen Vorreiter der Region

Städtisches Klinikum Braunschweig baut mit neuem Südflügel seine Kapazitäten aus – ein Meilenstein für die moderne Gesundheitsversorgung in der Region

Das Städtische Klinikum Braunschweig erweitert seinen Standort mit einem neuen Südflügel, der die Arbeitsabläufe des Hauses grundlegend verändern wird. Das Projekt erhält frische finanzielle Unterstützung vom Land Niedersachsen, darunter zusätzliche 15 Millionen Euro. Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Fortschritt bei der Modernisierung des größten öffentlichen Krankenhauses der Region.

Der neue Südflügel wird künftig als Haupteingang des Klinikums dienen und hochmoderne medizinische Zentren beherbergen. Nach seiner Fertigstellung bildet er das Herzstück des zentralen Krankenhauskomplexes. Die Bauarbeiten liegen dabei im Zeitplan – das Kellergeschoss nimmt bereits Gestalt an, und die Decke der Eingangsebene soll in den kommenden Monaten fertiggestellt werden.

Die Landesförderung spielt eine zentrale Rolle bei der Erweiterung. Das Investitionsprogramm 2025 Niedersachsens legte den Grundstein für die Finanzierung, während Sozialminister Dr. Andreas Philippi bei einem jüngsten Besuch der Baustelle weitere 15 Millionen Euro zusagte. Sascha Altendorf, Geschäftsführer des Klinikums, betonte, dass die Investitionen weit über reine Neubauten hinausgehen: Sie ermöglichen moderne, effiziente und kostengünstige medizinische Prozesse.

Das Städtische Klinikum Braunschweig bleibt eine unverzichtbare Säule der Gesundheitsversorgung und behandelt als Maximalversorger rund 1,4 Millionen Menschen. Parallel dazu schreitet der landesweite Konsolidierungsplan für Krankenhäuser voran, der drei Standorte auf zwei reduziert. Aktuell sind keine weiteren Kliniken über die ursprünglichen drei hinaus in die Planung einbezogen.

Der Bau des Südflügels kommt mit starker Landesunterstützung und einem beschleunigten Zeitplan voran. Nach seiner Inbetriebnahme wird er die Kapazitäten und die Effizienz des Klinikums deutlich steigern. Die Erweiterung festigt damit die Position Braunschweigs als führender Medizinstandort in Niedersachsen.