13 June 2026, 04:22

NGG warnt Gastronomie vor Überlastung der Mitarbeiter während der WM

Zum Fuball-WM-Turnier fordert die Gewerkschaft 'Fair Play'

NGG warnt Gastronomie vor Überlastung der Mitarbeiter während der WM

NGG in Krefeld-Neuss warnt Gastronomie vor Überlastung der Mitarbeiter durch WM-Schichten

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Krefeld-Neuss hat Arbeitgeber in der Gastronomie davor gewarnt, ihre Belegschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft mit zusätzlichen Schichten zu überlasten. Jede geleistete Extra-Stunde müsse bezahlt werden, betont die Gewerkschaft. Zudem will sie in den anstehenden Tarifverhandlungen höhere Löhne durchsetzen.

Tarifverhandlungen im Gastgewerbe starten nach WM-Auftakt

Die NGG wird in Kürze die Lohnverhandlungen für das Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen aufnehmen. Die Gespräche beginnen eine Woche nach dem Eröffnungsspiel der WM. Zu den Forderungen der Gewerkschaft gehört eine sechsprozentige Lohnerhöhung für Köche, Servicekräfte und alle Beschäftigten im Rhein-Kreis Neuss.

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Eine Erhöhung um 6 Prozent würde das Monatsgehalt einer vollzeitbeschäftigten Fachkraft in der Gastronomie – etwa eines Kochs oder einer Servicekraft – um mindestens 164 Euro steigern. Verhandlungspartner ist der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

NGG pocht auf faire Arbeitsbedingungen während der WM

Die Gewerkschaft hat Arbeitgeber zudem aufgefordert, Überstunden während des Turniers zu vermeiden. Betrieben wird geraten, für Stoßzeiten zusätzliches Personal einzustellen. Besonders sollten Arbeitgeber Rücksicht auf Beschäftigte mit Kindern oder Pflegeverantwortung nehmen, heißt es bei der Schichtplanung. Die NGG warnt: Wer seine Mitarbeiter zu stark belaste, riskiere langfristig Leistungsabfälle in der Branche.

Im Kern geht es der NGG um faire Bezahlung für Mehrarbeit, eine Lohnerhöhung für Gastarbeiter sowie um zumutbare Arbeitszeiten und personelle Verstärkung während der WM. Ziel ist es, Überlastung zu verhindern und sicherzustellen, dass die Belegschaft in der hektischen Phase fair behandelt wird.

Quelle