Niedersachsen bildet erste Mobilitätsmanager für klimafreundliche Verkehrswende aus
Meryem DobesNiedersachsen bildet erste Mobilitätsmanager für klimafreundliche Verkehrswende aus
Neues Ausbildungsprogramm in Niedersachsen: Kommunen bilden Mobilitätsmanager aus
Ein neues Schulungsprogramm in Niedersachsen bereitet Mitarbeiter aus Städten, Gemeinden und Landkreisen darauf vor, zu Mobilitätsmanagern zu werden. Die Initiative zielt darauf ab, Verkehrsherausforderungen durch eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen der Kommunalverwaltungen zu bewältigen. Unterstützt von einem Bündnis regionaler Organisationen, liegt der Fokus des Kurses auf der Vernetzung verschiedener Verkehrsangebote für ein effizienteres System.
Verantwortlich für das Programm ist MOBILOTSIN, eine Beratungseinheit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Hier werden öffentlicher Nahverkehr, Radverkehr sowie geteilte Mobilitätslösungen wie Leihräder und Carsharing zusammengeführt. Das Ziel: ein nahtlos vernetztes System, das die Abhängigkeit vom privaten Pkw verringert.
Hinter der Initiative steht ein breites Bündnis, zu dem der Niedersächsische Landkreistag, der Städtetag Niedersachsen sowie weitere Verkehrsverbände gehören. Christian Berndt, Geschäftsführer der LNVG, betonte die Notwendigkeit einer Verkehrswende, um die Klimaziele zu erreichen.
Nach ihrer Ausbildung werden die Mobilitätsmanager in allen kommunalen Bereichen tätig sein. Ihre Aufgabe besteht darin, verschiedene Verkehrsmittel – von Bussen und Zügen bis hin zu Bedarfsverkehren – zu planen und zu verknüpfen, um die lokale Mobilität zu verbessern. Malte Wanzek, einer der Teilnehmer, übernimmt bereits jetzt eine Botschafterrolle bei der Gestaltung zukünftiger Mobilitätsstrategien.
Die erste Gruppe der Mobilitätsmanager wird bald damit beginnen, integrierte Verkehrspläne in ihren Regionen umzusetzen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die nachhaltigere Gestaltung von Mobilität durch die Verknüpfung von ÖPNV, Radverkehr und geteilten Angeboten. Der Erfolg des Programms hängt dabei von der engen Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Verkehrsanbietern ab.






