26 March 2026, 16:27

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Bodenschutz gegen Klimafolgen

Abflussdeckel mit der Aufschrift "Wasser" auf dem Boden mit trockenen Blättern und Gras drumherum.

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Bodenschutz gegen Klimafolgen

Niedersachsen stellt 2,25 Millionen Euro für Klimaanpassung durch Bodenschutz bereit

Das Land Niedersachsen hat ein mit 2,25 Millionen Euro gefördertes Projekt zur Klimaanpassung durch den Schutz von Böden angekündigt. Umweltminister Christian Meyer präsentierte die Pläne am Mittwoch und setzte dabei den Fokus auf die Entsiegelung von Flächen sowie die Verbesserung des Grundwassermanagements.

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Im Rahmen der Initiative wurde ein neuer Leitfaden veröffentlicht, der Kommunen dabei unterstützen soll, versiegelte Flächen zu bewerten und zu renaturieren. Damit wird ihre Rolle bei der Bewältigung extremer Wetterereignisse gestärkt.

Die Förderung fließt in verschiedene Maßnahmen, darunter den zweiten Teil des Leitfadens "Entsiegelung für die Klimaanpassung". Herausgegeben vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), bietet die Handreichung praktische Instrumente zur Analyse versiegelter Flächen und zur Entwicklung von Lösungen für deren Rückbau.

Böden spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Dürren und Starkregen, da sie Wasser aufnehmen und speichern. Ihr Schutz und ihre Entsiegelung helfen, ihre natürlichen Funktionen zu erhalten – ein entscheidender Faktor für die Anpassung an den Klimawandel. Das Projekt KliBoG ist Teil der umfassenden Klimastrategie Niedersachsens und zielt darauf ab, diese Bemühungen zu verstärken.

Obwohl der Leitfaden Beispiele und Umsetzungshilfen liefert, gibt es keine konkreten Daten darüber, wie viele Kommunen die Empfehlungen bereits umgesetzt haben. Die Veröffentlichung "GeoBericht 53" erschien 2026, um lokale Maßnahmen zu unterstützen.

Die Investition von 2,25 Millionen Euro soll Städten und Gemeinden helfen, die Bodenfunktionen wiederherzustellen und die Wasserspeicherung zu verbessern. Die im Leitfaden beschriebenen Methoden sind darauf ausgelegt, es Kommunen zu erleichtern, aktiv zu werden. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Projekt die Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber klimabedingten Herausforderungen stärken wird.

Quelle