Niedersachsens Wirtschaft 2024: Dienstleister boomen, Industrie leidet unter Rückgängen
Franz-Xaver OderwaldNiedersachsens Wirtschaft 2024: Dienstleister boomen, Industrie leidet unter Rückgängen
Niedersachsens Wirtschaft zeigte 2024 gemischte Ergebnisse
Der Energiesektor verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Umsätze um 17 Prozent und fiel damit auf das Niveau vor der Krise zurück. Auch die Industrie hatte mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Die Umsätze sanken um 5,5 Prozent. Besonders betroffen waren der Maschinenbau, die Metallherstellung und die -verarbeitung.
Dagegen entwickelten sich die Dienstleistungsbranchen positiv. Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verzeichneten deutliche Umsatzzuwächse, ebenso wie die beruflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Diese Gewinne konnten die Verluste in Produktion und Handel jedoch nicht ausgleichen.
Die Zahl der Unternehmen in Niedersachsen stieg weiter an – um 0,6 Prozent auf 276.260. Dieser Anstieg spiegelt einen anhaltenden Strukturwandel hin zu einer stärker dienstleistungsorientierten Wirtschaft in der Region wider.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen den Wandel der Wirtschaftslandschaft in Niedersachsen. Während traditionelle Branchen wie Energie und Industrie schrumpften, expandierten die Dienstleistungssektoren. Da die Zahl der Unternehmen weiterhin steigt, scheint die Region auf dem Weg zu einer breiter aufgestellten Wirtschaftsstruktur zu sein.






