Osterreise 2024: Immer mehr Urlauber steigen wegen Spritpreisen auf die Bahn um
Türkan MargrafOsterreise 2024: Immer mehr Urlauber steigen wegen Spritpreisen auf die Bahn um
Steigende Spritpreise treiben mehr Reisende zur Bahn an Ostern
Durch die steigenden Benzinkosten infolge des Iran-Konflikts und der Ölknappheit steigen immer mehr Urlauber an Ostern auf die Schiene um. Die Deutsche Bahn verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Buchungen – viele Reisende entscheiden sich für die Bahn statt für das Auto.
Die Deutsche Bahn meldet einen deutlichen Buchungsboom für die Osterfeiertage. Die Nachfrage nach Fernverkehrszügen liegt deutlich über den Erwartungen, an manchen Tagen sogar mit zweistelligen prozentualen Zuwächsen. Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag sind bereits fast ausgebucht, da Familien und Touristen ihre Reisen planen.
Um die Nachfrage zu bedienen, setzt das Unternehmen zusätzliche Züge auf beliebten Strecken ein. Mehr Verbindungen führen nach Sylt, in den Schwarzwald und an den Bodensee, wo eine neue ICE-Direktverbindung von Köln nach Konstanz eingeführt wurde. Weitere stark frequentierte Strecken sind Berlin–Köln, Berlin–München und Frankfurt–Köln.
Für Reisende in den Süden startet ab dem 2. April der Adria-Express (ÖBB Railjet) von München nach Rimini und Ancona. Der Trend zur Bahn kommt zu einer Zeit, in der eine Insa-Umfrage zeigt, dass 36 Prozent der Befragten wegen der hohen Spritkosten ihre Osterreisepläne eingeschränkt haben. Deutsche-Bahn-Chefin Evelyn Palla begrüßt den Buchungsanstieg als positiven Trend für nachhaltiges Reisen.
Der Anstieg der Bahnbuchungen spiegelt die wachsenden Sorgen über die Spritkosten wider. Mit zusätzlichen Zügen und neuen Strecken will die Deutsche Bahn die gestiegene Passagierzahl bewältigen. Der Trend deutet darauf hin, dass sich in dieser Urlaubssaison immer mehr Reisende für die Bahn als kostengünstige Alternative entscheiden.






