Salzgitter plant barrierefreie Rampe für beliebten Hundepark am Seeufer
Meryem DobesSalzgitter plant barrierefreie Rampe für beliebten Hundepark am Seeufer
Neue 55-Meter-Rampe soll Hundepark in Salzgitter barrierefrei machen
Bald könnte eine neue, 55 Meter lange Rampe den Hundepark in Salzgitter für alle vollständig zugänglich machen. Das Vorhaben soll Rollstuhlfahrern, Menschen mit Gehhilfen und Eltern mit Kinderwagen den Zugang zum beliebten Seeufer erleichtern. Derzeit bleibt das Gelände für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen largely unzugänglich.
Der Hundepark liegt am westlichen Ufer des Salzgitter Sees und umfasst etwa 1.000 Quadratmeter. Trotz seiner Größe und Beliebtheit verhindern steiles Gelände und unebene Wege vielen den Zutritt. Diese Ausschlussproblematik hat Forderungen nach einer Lösung laut werden lassen.
Die geplante Rampe würde mindestens 70.000 Euro kosten. Befürworter betonen, dass die Investition notwendig sei, um gleichen Zugang zu öffentlichen Räumen zu gewährleisten. Das Projekt steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen sozialer Inklusion und barrierefreier Freizeiteinrichtungen.
Offizielle Daten dazu, wie viele Menschen in Salzgitter von Mobilitätseinschränkungen betroffen sind oder wie viele lokale Parks nicht barrierefrei sind, liegen nicht vor. Dennoch macht der Vorschlag eine deutliche Lücke in der aktuellen Infrastruktur sichtbar.
Wird das Vorhaben genehmigt, würden die physischen Barrieren im Hundepark entfallen. Die Änderung würde mehr Anwohnern ermöglichen, den Ort ohne Einschränkungen zu nutzen. Die Umsetzung hängt nun von der Finanzierung und der finalen Zustimmung der örtlichen Behörden ab.