Salzgitter setzt auf neue Blitzer gegen Rotlichtsünder an Unfallschwerpunkt
Bekir KochSalzgitter setzt auf neue Blitzer gegen Rotlichtsünder an Unfallschwerpunkt
In Salzgitter sollen an einer besonders gefährlichen Kreuzung zwei neue Verkehrsüberwachungskameras installiert werden. Der Schritt erfolgt nach einem Anstieg von Rotlichtverstößen und Unfällen in dem Bereich. Die Behörden wollen damit die Sicherheit erhöhen und Kollisionen verhindern, die durch das Missachten von Ampelsignalen verursacht werden.
Die Kameras werden an der Kreuzung Ludwig-Erhard-Straße und Peiner Straße im Stadtteil Engelnstedt aufgestellt. An dieser Stelle gab es zwischen 2022 und 2024 sieben Unfälle, die auf Rotlichtverstöße zurückzuführen sind. Die Anlagen werden den Verkehr in beide Richtungen überwachen und sind zusätzlich mit Geschwindigkeitsmess-Technologie ausgestattet.
Das Projekt kostet insgesamt 220.000 Euro, wobei 200.000 Euro für die Kameras und 20.000 Euro für die Elektroinstallation vorgesehen sind. Die Finanzierung erfolgt zunächst aus dem städtischen Programm "Sicher & Sauber 2.0". Die Behörden rechnen damit, dass die Kameras jährlich etwa 50.000 Euro durch Bußgelder einbringen werden, sodass sich die Investition langfristig amortisiert.
Detaillierte Polizeistatistiken zu früheren Rotlichtunfällen wurden von der Stadt nicht veröffentlicht. Die Entscheidung folgt jedoch allgemeinen Bedenken hinsichtlich Verkehrsverstößen und deren Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit.
Die neuen Kameras sollen gefährliches Fahrverhalten an einer der riskantesten Kreuzungen Salzgitters eindämmen. Sobald sie in Betrieb sind, werden sie sowohl Rotlichtsünder als auch Rasende erfassen. Durch die Einnahmen aus Bußgeldern soll sich das System bereits nach wenigen Jahren selbst finanzieren.