30 March 2026, 08:28

Scholz und Merz streiten über Bahnverbindungen nach Osteuropa und Ostdeutschlands Wirtschaft

Alte Karte des Basel-Strasburg-Gebiets in Deutschland, die das Ausmaß einer Eisenbahnlinie mit Text und Linien hervorhebt.

Scholz und Merz streiten über Bahnverbindungen nach Osteuropa und Ostdeutschlands Wirtschaft

Bundeskanzler Olaf Scholz traf sich mit den Regierungschefs der ostdeutschen Bundesländer, um über das Wirtschaftswachstum in der Region zu beraten. Unterdessen forderte Oppositionsführer Friedrich Merz bessere Bahnverbindungen nach Osteuropa. Das Thema soll in Kürze wieder auf der Tagesordnung der Regierungsgespräche stehen.

Während des Treffens konzentrierte sich Scholz auf die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands. Konkrete Pläne für Bahnstrecken nach Polen oder Tschechien wurden nicht vorgestellt. Stattdessen drehten sich die Diskussionen um umfassendere Infrastrukturprojekte, etwa die Modernisierung der Strecke Hamburg–Berlin, für die bis 2026 rund 23 Milliarden Euro vorgesehen sind.

Derzeit verkehren die Züge nach Polen im Zweistundentakt. In der Nähe Berliner Bahnhöfe gab es aufgrund von Bauarbeiten einige Anpassungen, doch diese Änderungen stehen nicht in direktem Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Verbesserungen.

Merz, Vorsitzender der CDU, betonte wiederholt die Notwendigkeit stärkerer Schienenverbindungen mit Polen und Tschechien. Er argumentierte, Deutschland habe ein "strategisches Interesse von großer Bedeutung" an der Aufwertung dieser Strecken. Sowohl Warschau als auch Prag hätten das Thema in jüngsten Gesprächen mit ihm angesprochen.

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Die Bundesregierung bestätigte, dass die Bahnverbindungen nach Osteuropa in kommenden Kabinettssitzungen geprüft werden.

Die Forderung nach besseren Schienenverbindungen nach Polen und Tschechien gewinnt an politischer Aufmerksamkeit. Zwar wurden noch keine unmittelbaren Änderungen angekündigt, doch das Thema steht nun auf der Agenda für künftige Regierungsberatungen. Der aktuelle Fahrplan bleibt vorerst bestehen, mit kleineren Anpassungen wegen Bauarbeiten.

Quelle