28 April 2026, 02:24

Schwere Krawalle bei VfL Osnabrück gegen Hertha BSC – Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und blauen Helmen stehen vor einem mit Graffiti beschmierten Gebäude während einer Straßenschlacht, mit verstreuter Trümmer und Text an einer Wand im Hintergrund.

Schwere Krawalle bei VfL Osnabrück gegen Hertha BSC – Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs

Ausschreitungen vor und nach dem letzten Zweitliga-Spiel des VfL Osnabrück gegen Hertha BSC

Vor und nach dem letzten Saisonheimspiel des VfL Osnabrück in der 2. Bundesliga gegen Hertha BSC am 19. Mai 2024 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die vor allem von Gästefans ausgingen. Die Polizei stuft die Vorfälle mittlerweile als schweren Landfriedensbruch ein.

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Die ersten Zwischenfälle begannen bereits um 14:10 Uhr, als eine Gruppe von Hertha-Anhängern versuchte, gewaltsam in das Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück einzudringen. Bei dem sogenannten Blocksturm wurden Sicherheitskräfte angegriffen, wobei mindestens vier Personen leicht verletzt wurden. Zudem wurde die Seitenscheibe eines Fan-Shuttles eingeschlagen und eine Bordkamera gestohlen.

Die Hertha-Fans waren mit der Deutschen Bahn, gecharterten Bussen und Privatfahrzeugen angereist. Sieben Busse waren von der Ultra-Gruppe des Vereins organisiert worden. Trotz des Spielbeginns um 15:30 Uhr blieb die Lage auch danach angespannt.

Nach dem Abpfiff bewarfen Fans Polizisten mit Bechern und Flaschen, wobei eine Beamtin verletzt wurde. Bei der Festnahme eines Tatverdächtigen im Zusammenhang mit einem früheren Angriff kam es zu weiteren Attacken auf die Einsatzkräfte. Die Vorfälle werden rechtlich als schwerer Landfriedensbruch gewertet.

Die Ermittlungen laufen noch – unter anderem wird Videomaterial ausgewertet. Bereits jetzt wurden weitere Anzeigen erstattet. Durch die Ausschreitungen wurden mehrere Sicherheitskräfte und eine Polizistin verletzt. Die Behörden sichten weiterhin Aufzeichnungen und sichern Beweise. Mit weiteren rechtlichen Konsequenzen ist im Verlauf der Ermittlungen zu rechnen.

Quelle