Sieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel
Türkan MargrafSieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel
Sieben Museen in Niedersachsen haben das renommierte Museumsgütesiegel erhalten. Die Auszeichnungen wurden in einer feierlichen Zeremonie im Turbinensaal des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur überreicht. Zu den ausgezeichneten Einrichtungen gehört das Osnabrücker Museumsquartier, das das Siegel für die nächsten sieben Jahre führen darf.
Die Zertifizierung ist das Ergebnis eines zweijährigen Prozesses aus Selbstbewertung und Fachberatung. Jedes Museum arbeitete eng mit dem Museumsverband Niedersachsen und Bremen zusammen, um seine Strukturen und Abläufe zu optimieren. Das Siegel würdigt Institutionen, die in Bereichen wie Sammlungsmanagement, Besucherorientierung und professioneller Museumsarbeit hohe Standards erfüllen.
Bei der Veranstaltung betonte Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, die Bedeutung des Siegels für die Weiterentwicklung der Museumslandschaft. Er lobte die neu zertifizierten Häuser für ihr Engagement und ihre Innovationskraft. Auch Dr. Johannes Janssen, Vorstand der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, sprach und hob hervor, wie die Zertifizierung zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung anregt.
Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat von Osnabrück, würdigte die Leistung des Osnabrücker Museumsquartiers. Nils-Arne Kässens, Direktor des Museums, erläuterte später die praktischen Vorteile des Prozesses. Die Veranstaltung wurde mitgestaltet von Prof. Dr. Rolf Wiese, der gemeinsam mit Mohrs und Janssen die Auszeichnungen überreichte.
Die zertifizierten Museen dürfen das Siegel nun sieben Jahre lang führen. Die Auszeichnung bestätigt ihr Bekenntnis zu hohen Qualitätsstandards und stetiger Verbesserung. Gleichzeitig bietet der Prozess eine strukturierte Grundlage für weitere Entwicklungen in den kommenden Jahren.






