Südlicher Oberrhein: Wirtschaft stabilisiert sich – doch Erholung bleibt aus
Franz-Xaver OderwaldSüdlicher Oberrhein: Wirtschaft stabilisiert sich – doch Erholung bleibt aus
Wirtschaft im südlichen Oberrhein zeigt Stabilisierungszeichen – doch die Erholung bleibt aus
Die Wirtschaft in der südlichen Oberrhein-Region zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung. Doch eine vollständige Erholung ist noch in weiter Ferne, da Unternehmen weiterhin mit erheblichen Herausforderungen kämpfen. Hohe Energiepreise, angetrieben durch den Iran-Konflikt, belasten vor allem die Schlüsselsektoren stark.
Mittlerweile bewertet fast jedes dritte Unternehmen in der Region seine aktuelle Lage als gut – eine leichte Verbesserung im Vergleich zu den Vormonaten. Dennoch bleibt die allgemeine Stimmung verhalten.
Mehr als 80 Prozent der Betriebe in energieintensiven Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe, der Gastronomie und dem Baugewerbe sehen die stark gestiegenen Energiekosten weiterhin als ernste Bedrohung. Viele haben größere Investitionen aufgeschoben und halten die Ausgaben niedrig, um Risiken zu begrenzen.
Im Vergleich zu anderen Teilen Baden-Württembergs schneidet der südliche Oberrhein leicht besser ab. Die vielfältige Wirtschaftsstruktur in Südbaden hat dazu beigetragen, die Auswirkungen der Preisanstiege abzufedern. Doch solange die Energiekosten hoch bleiben, fallen die Erwartungen für die kommenden Monate gedämpft aus.
Zwar hat sich die Wirtschaftslage in der Region stabilisiert, doch ein echter Aufschwung lässt weiterhin auf sich warten. Unternehmen zögern weiterhin mit Investitionen, und energieintensive Branchen kämpfen weiter mit den Folgen. Die Belastungen durch die hohen Energiepreise werden voraussichtlich auch in naher Zukunft bestehen bleiben.






