26 February 2026, 11:30

Tibetisches Zentrum will Camp Reinsehlen in Niedersachsen erwerben

Ein kleines Gebäude mit einem Pavillon, das als Eingang zu einem tibetischen buddhistischen Tempel dient, steht in einem Schmutzfeld umgeben von einem Metallzaun, einem Tor, Pflanzen, Gras, Bäumen, Pfählen mit Drähten, einem Straßenpfahl und an Seilen befestigten Flaggen unter einem bewölkten Himmel.

Tibetisches Zentrum will Camp Reinsehlen in Niedersachsen erwerben

Tibetisches Zentrum plant großen Kauf in Niedersachsen

Das Tibetische Zentrum, eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung des Buddhismus und der Gewaltfreiheit einsetzt, erwägt einen bedeutenden Kauf in Niedersachsen. Die Organisation hat Interesse bekundet, das Camp Reinsehlen in Schneverdingen zu erwerben – einen bekannten Veranstaltungs- und Übernachtungsstandort. Sollte das Vorhaben gelingen, wäre dies eine erhebliche Erweiterung im Vorfeld des 50-jährigen Jubiläums des Zentrums im Jahr 2027.

Im Mittelpunkt der geplanten Übernahme steht ein 20 Hektar großes Gelände des Camp Reinsehlen. Dazu gehören 14 Gebäude mit 91 Zimmern sowie mehrere Seminarräume. Andreas Bründer, Geschäftsführer des Tibetischen Zentrums, sieht in dem Standort großes Potenzial, um die Ziele der Organisation – die Förderung von Toleranz und Frieden – weiter voranzutreiben.

Helko Riedinger, der aktuelle Direktor des Hotels, bestätigte das Kaufinteresse, betonte jedoch, dass bisher keine verbindlichen Vereinbarungen getroffen wurden. Trotz lokaler Spekulationen in Schneverdingen über einen möglichen Besitzerwechsel liegen noch keine unterzeichneten Verträge vor.

Die Finanzierung des Vorhabens würde auf zwei Säulen beruhen: Die Hälfte des Kaufpreises soll aus eigenen Mitteln des Tibetischen Zentrums stammen, die andere Hälfte durch die stabile finanzielle Lage des Hotelbetriebs gedeckt werden. Die Organisation strebt an, bis zum Ende des Herbstes eine Entscheidung zu treffen.

Der mögliche Erwerb des Camp Reinsehlen würde dem Tibetischen Zentrum eine große Einrichtung neben seinen bestehenden Standorten in Hamburg und Lünzen hinzufügen. Eine Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet, wobei das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2027 vermutlich eine Rolle für den Zeitplan spielt. Das Ergebnis wird zeigen, ob der Standort zu einem neuen Zentrum für die Aktivitäten der Organisation in Deutschland wird.