26 March 2026, 10:26

Transferpoker um Handball-Star Simon Pytlick: Flensburg vs. Füchse Berlin

Zwei Männer spielen Handball auf einem Platz, einer springt und hält den Ball, mit Zuschauern und einem Anzeigebrett im Hintergrund.

Transferpoker um Handball-Star Simon Pytlick: Flensburg vs. Füchse Berlin

Handball-Weltmeister und -Europameister Simon Pytlick bleibt im Mittelpunkt eines Transferstreits zwischen der SG Flensburg-Handewitt und den Füchsen Berlin. Der dänische Rückraumstar, der noch bis 2027 an Flensburg gebunden ist, hat die Vereinsführung seines aktuellen Clubs öffentlich kritisiert – und damit Forderungen nach einem vorzeitigen Wechsel laut werden lassen. Beide Seiten bereiten sich nun auf Gespräche vor, doch offizielle Verhandlungen haben noch nicht begonnen.

Pytlick, Olympiasieger und Schlüsselspieler bei den jüngsten Erfolgen der dänischen Nationalmannschaft – darunter Siege gegen Norwegen (39:30), die USA (41:24) und die Niederlande (38:27) –, steht zwar noch bis 2027 bei Flensburg unter Vertrag. Dennoch drängen sowohl er als auch die Füchse Berlin auf einen früheren Wechsel.

Medienberichten zufolge war von einer Ablösesumme von über einer Million Euro die Rede, doch beide Vereine wiesen dies als unrealistisch zurück. Bob Hanning, Präsident der Füchse Berlin, nannte die Summe "übertrieben", während Flensburgs Sportdirektor Ljubomir Vranjes von einer "klaren Überschätzung" sprach. Der Berliner Club habe zwar ein "signifikantes Angebot" vorgelegt, betone aber, keinen beliebigen Preis zu zahlen.

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Flensburg plant nun ein klärendes Gespräch mit Pytlick, nachdem dieser öffentlich verlauten ließ, das Vertrauen in die Vereinsführung verloren zu haben. Sein Nationalmannschaftskollege und künftiger Berlin-Spieler Mathias Gidsel zeigte öffentlich Verständnis für seine Situation.

Der Transfer bleibt vorerst in der Schwebe, da es keine aktiven Verhandlungen zwischen den Clubs gibt. Pytlicks Zukunft hängt von den anstehenden Gesprächen ab – fest steht jedoch, dass er spätestens 2027 nach Berlin wechseln wird. Beide Seiten schlossen die Zahlung der kolportierten Ablösesumme aus, sodass die nächsten Schritte ungewiss bleiben.

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