Vermisste Reiterin nach Sturz bei Hankensbüttel schwer verletzt gefunden
Franz-Xaver OderwaldVermisste Reiterin nach Sturz bei Hankensbüttel schwer verletzt gefunden
Rettungskräfte starteten am 23. Februar 2026 Suche bei Hankensbüttel nach reiterlosem Pferd
Nach einem Hinweis auf ein herrenloses Pferd auf der K7-Straße leiteten Rettungskräfte am 23. Februar 2026 eine Suchaktion in der Nähe von Hankensbüttel ein. Das Tier wurde gegen 10 Uhr gesattelt, aber ohne Reiter zwischen Oerrel und Hankensbüttel entdeckt – was die Befürchtung aufkommen ließ, die Reiterin könnte gestürzt und verletzt sein.
Ein Passant bemerkte das freilaufende Pferd und sicherte es, bis die Polizei eintraf. Die Behörden organisierten umgehend eine Suche, da sie davon ausgingen, dass die Reiterin verletzt in der Nähe liegen könnte. Anwohner und Spaziergänger wurden aufgerufen, wachsam zu bleiben und bei Hinweisen die 110 zu wählen.
Zur Unterstützung wurde eine Drohnenstaffel der Feuerwehr angefordert, um die vermisste Person zu lokalisieren. Noch bevor die Drohne zum Einsatz kam, wurde die Reiterin jedoch um 10:38 Uhr gefunden und erhielt sofort medizinische Versorgung.
Wie sich später herausstellte, hatte ein Landwirt die verletzte Frau bereits in der Nähe von Oerrel angetroffen. Er hatte sie mitgenommen, ohne zu bemerken, dass das Pferd noch vermisst wurde. Die Reiterin – deren Name nicht bekannt gegeben wurde – wurde mit schweren Verletzungen gemeinsam mit ihrem Ehemann ins Krankenhaus gebracht.
Unterdessen wurde das Pferd sicher in einen Anhänger verladen und in seinen Stall zurückgebracht.
Die Suche endete, nachdem die Reiterin gefunden und medizinisch versorgt worden war. An der Aktion waren mehrere Rettungsteams beteiligt, darunter Polizei und Feuerwehr. Das Pferd blieb unverletzt und kehrte zu seinem Besitzer zurück.