18 February 2026, 00:56

Wesermarsch wird mit EU-Geldern zum Wasserstoff-Pionier der Zukunft

Ein großes Gebäude mit einer grünen Wand an der Seite, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern, Bäumen und einem bewölkten Himmel als Teil des Green Building Projects.

Wesermarsch wird mit EU-Geldern zum Wasserstoff-Pionier der Zukunft

Ein neues Wasserstoffprojekt im Landkreis Wesermarsch erhält mehr als 600.000 Euro aus EU-Fördermitteln. Die Studie Clean Hydrogen Coastline WHE untersucht, wie grüner Wasserstoff in der Region produziert, genutzt und verteilt werden kann. Nach Angaben von Verantwortlichen könnte die Initiative das Gebiet zu einem zukünftigen Energie- und Industriezentrum machen.

Die Förderung wurde offiziell vom Landesbeauftragten Nikolaus Jansen bewilligt. Die 603.000 Euro stammen aus dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen, das Teil umfassenderer, von der EU unterstützter Maßnahmen ist. Landrat Stephan Siefken betonte das Potenzial der Wesermarsch, eine führende Rolle in der Wasserstoffwirtschaft einzunehmen.

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative unter der Leitung der Wirtschaftsförderung Wesermarsch, an der auch EWE Hydrogen GmbH und die Jade Hochschule beteiligt sind. Ihre Machbarkeitsstudie wird die konkreten Schritte für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur prüfen. Zudem ist sie in die größere Initiative NetZero Nordwestdeutschland eingebunden, die eine Reduzierung der Emissionen in der gesamten Region anstrebt.

Die JadeBay-Region, eine von 14 anerkannten Zukunftsregionen in Niedersachsen, wurde für dieses konkrete Wasserstoffvorhaben ausgewählt. Die Ergebnisse der Studie sollen langfristige Investitionen in den Sektor lenken. Die Planer hoffen, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit der Region als nachhaltigen Industrie Standort stärken wird.

Die Erkenntnisse der Clean Hydrogen Coastline WHE-Studie werden die Entscheidungen zur Wasserstoffentwicklung in der Wesermarsch prägen. Mit EU-Unterstützung und lokaler Zusammenarbeit zielt das Projekt darauf ab, die Grundlagen für eine CO₂-arme Wirtschaft zu schaffen. Die regionalen Verantwortlichen erwarten nun die Empfehlungen der Studie für die nächsten Schritte.