07 May 2026, 18:23

Wohngeld Plus: Dreimal mehr Anspruchsberechtigte und doppelt so hohe Unterstützung

Plakat, das besagt, dass mindestens 30 % der berechtigten Kreditnehmer in jedem Kongressbezirk vollständig für die Schuldenbefreiung genehmigt wurden, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke und Menschen mit Hüten im Hintergrund.

Wohngeld Plus: Dreimal mehr Anspruchsberechtigte und doppelt so hohe Unterstützung

Die deutsche Bundesregierung hat eine neue Reform des Wohngelds auf den Weg gebracht, um einkommensschwache Haushalte bei der Bewältigung steigender Lebenshaltungskosten zu unterstützen. Unter dem Namen Wohngeld Plus verdreifacht das Programm die Zahl der Anspruchsberechtigten und verdoppelt die durchschnittliche Auszahlung auf 370 Euro pro Haushalt. Damit soll die finanzielle Belastung durch Inflation, hohe Lebensmittelpreise und explodierende Energiekosten gemildert werden.

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Wohngeld steht Mietern, Eigentümern sowie Bewohnern von Pflege- oder Seniorenheimen zu – vorausgesetzt, sie erfüllen die Voraussetzungen. Dennoch beantragen mehr als die Hälfte der anspruchsberechtigten Senioren die Leistung nie. Viele wissen nichts von der Unterstützung, scheuen staatliche Hilfe oder haben Schwierigkeiten mit der digitalen Antragstellung.

In Osnabrück hat die Stadt ein Serviceportal eingerichtet, auf dem Bürger mit einem Online-Rechner prüfen können, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben. Das örtliche Wohngeldamt bietet zudem telefonische Beratungen an, während Partnerorganisationen zusätzliche Hilfestellung leisten. Um ältere Menschen besser zu erreichen, veranstaltet der Seniorenbeirat der Stadt Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen.

Die Stadt hat außerdem einen Flyer mit dem Titel Wohngeld für Senioren herausgegeben, um zur Antragstellung zu motivieren. Ziel der Kampagne ist es, älteren Bürgern zu besseren Wohnbedingungen zu verhelfen und ihre Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu stärken.

Die Reform erweitert die Unterstützung für einkommensschwache Haushalte, doch bleibt die Bekanntheit des Angebots eine Hürde. Angesichts höherer Leistungen und erweiterter Anspruchsvoraussetzungen setzen die Behörden alles daran, dass Bedürftige – insbesondere Senioren – die verfügbare finanzielle Hilfe auch tatsächlich erhalten. Gezielte Aufklärung und vereinfachte Verfahren sind entscheidend, um die Inanspruchnahme zu steigern.

Quelle