Wolfenbüttel plant umweltfreundlichen Kunstrasenplatz im Oker-Stadion für 1,5 Millionen Euro
Türkan MargrafWolfenbüttel plant umweltfreundlichen Kunstrasenplatz im Oker-Stadion für 1,5 Millionen Euro
Wolfenbüttel plant Aufwertung seiner Fußballanlagen: Neuer Kunstrasenplatz im Oker-Stadion
In Wolfenbüttel soll das Fußballangebot mit einem neuen Kunstrasenplatz im Oker-Stadion aufgewertet werden. Das 1,5 Millionen Euro teure Projekt sieht den Ersatz des bisherigen B-Platzes vor und setzt auf ein umweltfreundliches Design. Über die Pläne stimmt der Rat am 18. März ab.
Der geplante Platz beim ESV Wolfenbüttel im Oker-Stadion soll statt mit Kunststoffgranulat mit Sand verfüllt werden. Diese Änderung zielt darauf ab, die Umweltbelastung zu verringern, ohne die Spielfreundlichkeit zu beeinträchtigen. Bei einer Zustimmung könnten die Ausschreibungen für die Bauarbeiten kurz nach der Abstimmung beginnen; die Fertigstellung ist bis Ende 2026 vorgesehen.
Die Stadt rechnet damit, einen Teil der Kosten durch einen 700.000-Euro-Zuschuss sowie weitere 200.000 Euro aus Einsparungen eines reduzierten Projekts in Adersheim decken zu können. Gleichzeitig wird auch der älteste Kunstrasenplatz Wolfenbüttels beim BV Germania für 310.000 Euro saniert.
Seit 2020 haben bereits fünf weitere Vereine in der Region Braunschweig – darunter der SV Wilhelm-Löhe und der MTV Braunschweig – Kunstrasenplätze neu gebaut oder modernisiert. Mit dem aktuellen Vorhaben würde Wolfenbüttel über insgesamt vier solche Anlagen verfügen.
Der neue Platz im Oker-Stadion soll den lokalen Mannschaften zusätzliche Trainings- und Spielmöglichkeiten bieten. Die Finanzierung basiert auf Fördergeldern und umgeschichteten Mitteln; mit dem Baubeginn ist nach einer möglichen Ratifizierung durch den Stadtrat zu rechnen. Das Projekt steht im Einklang mit den regionalen Bestrebungen, die Fußballinfrastruktur zu modernisieren.