27 March 2026, 18:27

Hannover Messe zeigt: Wie KMU die digitale Transformation meistern können

Ein detailliertes Innenansicht-Diagramm einer industriellen Fabrik, das eine große Maschine in der Mitte zeigt, umgeben von verschiedenen Maschinen, Rohren, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Anschlagtafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenleuchten.

Hannover Messe zeigt: Wie KMU die digitale Transformation meistern können

Deutschlands Vorstoß für die digitale Transformation in der Industrie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Hannover Messe. Das Industrie-4.0-Labornetzwerk präsentierte neue Wege, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fortschrittliche Technologien einführen können. Politische Führungskräfte und internationale Delegationen zeigten großes Interesse am Fortschritt der Initiative.

Das Industrie-4.0-Labornetzwerk fungiert als Drehscheibe für Dialog, Fachwissen und praktische Erprobung. Es unterstützt deutsche Unternehmen – insbesondere KMU – dabei, Hürden auf dem Weg zur digitalen Innovation zu überwinden. Viele dieser Betriebe kämpfen mit begrenzten Ressourcen und fehlendem technischem Know-how, weshalb externe Hilfe entscheidend ist.

Auf der Messe stellte das Netzwerk konkrete Lösungen für KMU vor und zog Hunderte Fachbesucher an. Bundesminister Sigmar Gabriel und Prof. Dr. Johanna Wanka sowie weitere Amtsträger besichtigten den Gemeinschaftsstand. Ihre Anwesenheit unterstrich die Entschlossenheit der Regierung, das Projekt voranzutreiben.

Das Netzwerk arbeitet eng mit der Plattform Industrie 4.0 zusammen und teilt praxisnahe Erkenntnisse aus den Testzentren. Diese Ergebnisse fließen in die übergeordnete Digitalstrategie Deutschlands ein. Drei zentrale Einrichtungen treiben die Initiative voran: die SmartFactoryOWL in Lemgo, wo Unternehmen Automatisierung und Digitalisierung erproben; das Forschungszentrum für intelligente Automatisierung des Fraunhofer IOSB-INA sowie die Leibniz Universität Hannover, die eines von acht nationalen Zentren mit sechs KI-Demonstratoren für die Produktion beherbergt.

Auch internationale Delegationen aus Kanada, Finnland, Frankreich, Japan und den USA informierten sich über den deutschen Ansatz. Ihr Interesse zeigt, dass das Land mit seinem Digitalisierungsmodell weltweit an Strahlkraft gewinnt.

Das Netzwerk bietet KMU Fachberatung, Testumgebungen und maßgeschneiderte Programme. Indem es Ressourcen- und Wissenslücken schließt, soll es ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer sich rasant wandelnden Wirtschaft sichern. Die starke politische und internationale Unterstützung festigt zudem seine Rolle für die industrielle Zukunft Deutschlands.

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