24 March 2026, 10:26

Historischer Leuchtturm Roter Sand zieht an die Nordseeküste um

Eine Zeichnung von mehreren Schiffen auf dem Wasser mit einem Leuchtturm im Hintergrund, begleitet von Text auf dem Papier.

Historischer Leuchtturm Roter Sand zieht an die Nordseeküste um

Historischer Leuchtturm Roter Sand wird an die Nordseeküste nach Fedderwardersiel umgesiedelt

Der 140 Jahre alte Leuchtturm Roter Sand, der derzeit 30 Seemeilen nördlich von Bremerhaven steht, wird an den Standort Fedderwardersiel an der deutschen Nordseeküste verlegt. Das Bauwerk hat in den letzten Jahren zunehmend unter den Auswirkungen von Wind und Wellen gelitten. Nach der Prüfung mehrerer Standorte, darunter Bremerhaven und Hooksiel in Friesland, entschied sich die zuständige Behörde für Fedderwardersiel als neuen Standort.

Der zwischen 1883 und 1885 erbaute Leuchtturm war das erste Offshore-Bauwerk seiner Art weltweit und wurde zu einem Symbol deutscher Ingenieurskunst und maritimer Geschichte. Über ein Jahrhundert hinweg geleitete er Schiffe sicher durch die Außenweser-Mündung. Seine Widerstandsfähigkeit gegen die rauen Bedingungen der Nordsee machte ihn zu einer Pionierleistung seiner Zeit.

Die Entscheidung für die Verlegung folgt auf jahrelange Erosion und strukturelle Abnutzung. Fachleute kamen zu dem Schluss, dass Fedderwardersiel die notwendigen technischen und infrastrukturellen Anforderungen erfüllt. Auch die Küstenlage und die Nähe zum Garnelenfischerhafen spielten eine entscheidende Rolle bei der Auswahl.

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Zuvor war Wilhelmshaven als möglicher Standort im Gespräch gewesen, wurde jedoch später verworfen. Die für das Projekt zuständige Stiftung entschied sich schließlich für Fedderwardersiel aufgrund der besseren Eignung und logistischen Vorteile.

Der Leuchtturm wird nun abgebaut und in der Nähe des Hafens von Fedderwardersiel wieder aufgebaut. Ziel der Umsiedlung ist es, ein Wahrzeichen zu erhalten, das jahrzehntelang als Navigationshilfe diente und zugleich ein Zeugnis des innovativen Geistes des 19. Jahrhunderts ist. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Bauwerk am neuen Küstenstandort für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

Quelle