Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig endet im Rückreise-Chaos
Franz-Xaver OderwaldLange Nacht der Museen in Halle und Leipzig endet im Rückreise-Chaos
Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockte Tausende – Rückreise endete für viele im Chaos
Die diesjährige gemeinsame Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zog Tausende Besucher an. Das Programm bot ein dichtes Angebot für alle Altersgruppen, wobei der Eintrittspreis auch die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs umfasste. Doch für viele endete der Abend in Frustration, als sie den Heimweg antraten.
Der Abend selbst verlief reibungslos, während die Besucher die zahlreichen Ausstellungsorte in beiden Städten erkundeten. In Leipzig zählten das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste zu den Highlights. In Halle strömten die Gäste ins Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte.
Probleme gab es erst nach Mitternacht, als die Besucher die Rückreise antraten. Die S3 nach Halle fiel aus, sodass nur noch die S5 verkehrte. Ohne Alternative für über eine Stunde füllte sich der einzige Wagen innerhalb kürzester Zeit bis auf den letzten Platz. Dutzende gestrandete Besucher mussten zusehen, wie der überfüllte Zug ohne sie abfuhr.
Das Ticket für die Museumsnacht galt zwar für Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen, doch das Verkehrssystem war der Nachfrage nicht gewachsen. Da die nächste planmäßige Abfahrt erst in über 60 Minuten anstand, mussten viele lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Veranstalter werden die Transportlogistik für künftige Auflagen wohl überarbeiten müssen.






