25 March 2026, 00:27

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Disqualifikation

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" auf weißem Hintergrund.

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Disqualifikation

Deutscher Para-Triathlet Martin Schulz erhält nachträglich Silber bei den Paralympics 2024 in Paris

Der deutsche Para-Triathlet Martin Schulz ist mit der Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris ausgezeichnet worden. Die Aufwertung erfolgte, nachdem der brasilianische Konkurrent Ronan Nunes Cordeiro wegen Dopings disqualifiziert worden war. Cordeiros positiver Test führte zu einer monatelangen Untersuchung und schließlich zu Sanktionen.

Der Vorfall ereignete sich während der Paralympics in Paris am 2. September 2024. Schulz hatte im PTS5-Sprint ursprünglich den dritten Platz belegt und damit Bronze gewonnen. Der Zweitplatzierte, Ronan Nunes Cordeiro, war jedoch bei einer Wettkampfkontrolle positiv auf die verbotene Substanz 19-Norandrosteron getestet worden.

Cordeiro wurde im Oktober 2024 vorläufig gesperrt. Nach einer Berufungsverhandlung am 28. Januar 2026 wurde seine Disqualifikation bestätigt. Seine Leistung in Paris wurde offiziell annulliert, wodurch Schulz auf den zweiten Platz aufrückte und die Silbermedaille erhielt.

Der 36-jährige Schulz startet für den SC DHfK Leipzig und ist bis 2029 Mitglied im Athletenkomitee von World Triathlon. Zwar sind über seine frühere Karriere nur wenige Details öffentlich zugänglich, doch die nachträgliche Medaillenaufwertung stellt einen bedeutenden Erfolg dar. Cordeiro hingegen muss mit weiteren Sanktionen seitens World Triathlon rechnen, nachdem das Urteil gefällt wurde.

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Der Dopingverstoß hat die Paralympics-Ranglisten verändert: Schulz wird nun als Silbermedaillengewinner geführt. Cordeiros Fall bleibt weiterhin in Prüfung, sodass weitere Strafen nicht ausgeschlossen sind. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung der Anti-Doping-Bestimmungen im Para-Triathlon.

Quelle